Corona-Pandemie: Die neue Bedeutung von Duty of Care

Travel Manager sollten die Corona-Pandemie auch zum Anlass nehmen, Maßnahmenkataloge zur Erfüllung der unternehmerischen Fürsorgepflicht auf den Prüfstand zu stellen, rät Florian Storp, Geschäftsführer GBT Deutschland.: „Es lohnt sich, die Erfahrungen der letzten Monate Revue passieren zu lassen und zu analysieren, was gut und was weniger gut funktioniert hat.“

Er empfiehlt, die Betrachtung mit dem Traveller Tracking zu beginnen: Haben Prozess und Technologie funktioniert? Ließen sich Reisende problemlos kontaktieren? Klappte die Kommunikation? Haben die oft aktualisierten Reise- und Gesundheitshinweise die Adressaten erreicht und waren die Reisenden jederzeit up to date? Storp: „Wer solchen Fragen nachgeht, stellt schnell fest, was man künftig besser machen kann. Darüber hinaus sind natürlich auch die eigenen Reisenden eine gute Adresse, um Lücken in der Prozesskette ausfindig zu machen.“

Umgekehrt spricht derzeit auch viel dafür, unter den Reisenden aktiv für die Akzeptanz und Einhaltung der Reiserichtlinien zu werben. Schließlich war es noch nie so einfach zu erklären, warum eine Reiserichtlinie existiert und wie sie die Reisenden schützt.