EU-Geschäftsreisen: Deutschland bleibt Spitzenreiter

Deutschland hat seine führende Position als europäisches Geschäftsreiseziel auch in diesem Jahr erfolgreich behauptet. Das belegt eine Zwischenauswertung der World Travel Monitor-Daten für die Monate Januar bis August, die im Auftrag der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT) vom Marktforschungsunternehmen IPK International durchgeführt wurde.

Danach hat die Anzahl der Geschäftsreisen aus dem europäischen Ausland nach Deutschland in den ersten acht Monaten dieses Jahres um zwei Prozent zugelegt, während die Zahl der Auslandsreisen aus geschäftlichem Anlass europaweit nur um ein Prozent wuchs. In beiden Fällen resultieren die Zuwächse allerdings aus dem weiterhin starken MICE-Segment, das die Verluste im schrumpfenden traditionellen Geschäftsreisebereich kompensiert.

Betrachtet man den traditionellen Geschäftsreisebereich isoliert, verliert Deutschland ebenso wie das europäische Ausland. Allerdings sind die Verluste im Deutschland-Incoming nicht so groß: Sie liegen im Vergleich zum Vorjahresniveau bei zwei Prozent. Im europäischen Durchschnitt sind es hingegen satte sechs Prozent.

Von den insgesamt 64,5 Millionen Auslandsgeschäftsreisen der Europäer führten im vergangenen Jahr 13,0 Millionen nach Deutschland, Frankreich und Italien folgen mit 4,9 bzw. 3,9 Millionen auf den Plätzen zwei und drei.

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