Mehr Azubis: Deutsche Flugsicherung investiert in Zukunft

Die Deutsche Flugsicherung (DFS) bildet mehr Fluglotsen aus, um die prognostizierte Zunahme des Flugverkehrsaufkommens besser bewältigen und kapazitätsbedingte Verspätungen reduzieren zu können.

So beginnen in diesem Jahr 122 junge Frauen und Männer ihre Ausbildung, 2020 sollen es dann 146 Lotsen-Azubis sein. Außerdem werden Fluglotsen von Sonderaufgaben entlastet, um mehr Zeit für ihre eigentliche Arbeit zu haben. Darüber hinaus hat die DSF zusammen mit der europäischen Flugsicherungsagentur Eurocontrol eine Initiative gestartet, durch die der Flugverkehr in Europa besser verteilt wird. Flugzeuge fliegen dann niedriger oder umfliegen besonders überlastete Lufträume.

Für das laufende Jahr rechnet die DFS im Vergleich zum Vorjahr mit einer Verkehrssteigerung von 3,4 Prozent auf insgesamt 3,5 Millionen Flugbewegungen. Damit müssen die Mitarbeiter der DFS durchschnittlich 420 Flüge mehr pro Tag abarbeiten, was in etwa der Verkehrsmenge des Flughafens Hamburg entspricht.