Neue Studie zeigt: Männer reisen anders. Frauen auch.

Wenn es um Top-Prioritäten wie ordentliche Hotels, Pünktlichkeit oder gut getaktete Verbindungen geht, ticken männliche und weibliche Geschäftsreisende zwar weitgehend gleich. Aber wenn Themen wie Sicherheit, Carsharing oder die eigene Reisevorbereitung ins Spiel kommen, unterscheiden sich die Präferenzen deutlich.

Der Studie „Chefsache Business Travel“ zufolge gilt das vor allem für das Risikowahrnehmung. „Sicherheit“, bilanzieren die Autoren, „spielt für Frauen auf Geschäftsreisen eine sehr viel größere Rolle als für Männer. 64 Prozent der Frauen sagen, dass sie sich wegen des Themas Terror bei Reisen große oder sogar sehr große Sorgen machen. Bei den männlichen Befragten erklärt dies nur jeder Dritte.“

Folgerichtig erwarten weibliche Geschäftsreisende auch in höherem Maße Hilfe und Unterstützung bei Notfällen auf Reisen – entweder durch das Reisebüro oder durch die Geschäftsführung ihrer Firma. Den Wunsch, unterwegs effektiv unterstützt zu werden, nennt jede vierte Befragte. Bei männlichen Reisenden ist es nur jeder zehnte.

Auch in Sachen Fortbewegung auf Geschäftsreisen gehen Frauen und Männer verschiedene Wege. Taxis stehen zwar annähernd gleich hoch im Kurs, aber während bereits jede zweite Frau auf ihren Reisen Carsharing-Angebote nutzt, kann sich bisher nur knapp jeder dritte Mann mit dieser Methode anfreunden. Ähnlich deutlich ist die Differenz bei der Anwendung von Apps. Zwei von drei weiblichen Befragten haben Applikationen auf ihrem Smartphone, die ihnen beim Reisen helfen. Bei männlichen Vielreisenden ist es nicht einmal jeder Zweite.