Simplify Managed Travel: Studie von ACTE und HRS zeigt, wie’s geht

Travel Manager würden es ihren Reisenden zwar gerne leichter machen, können aber nicht immer so wie sie wollen – und bleiben deshalb in Sachen Kosteneinsparungen, Fürsorgepflicht und Produktivität auf Geschäftsreisen hinter ihren Möglichkeiten zurück. Ungefähr so ließen sich die Ergebnisse der „Symplifying Managed Travel 2.0 Study“ auf den Punkt bringen, die jüngst von der Association of Corporate Travel Executives ACTE in Kooperation mit HRS veröffentlicht wurde.

Wesentlicher und am häufigsten genannter Grund sind den befragten Programmverantwortlichen zufolge Zielkonflikte innerhalb des Unternehmens. Weitere wichtige Gründe für die Diskrepanz zwischen Soll und Haben sind ein Mangel an Manpower sowie unzureichende Unterstützung durch die Unternehmensführung.

Dankenswerterweise belassen es die Autoren der Studie aber nicht bei der Beschreibung der Sackgasse, in der sich Einkäufer und Travel Manager immer wieder finden. Sondern zeigen auch einen Ausweg – nämlich die aktive Einbeziehung von Stakeholdern, die ein eigenes Interesse an der Vereinfachung von Geschäftsreiseprozessen haben. Besonders vielversprechend, heißt es in der Studie, sei die Einbindung der Abteilungen Risiko&Sicherheit, Beschaffung und Kommunikation sowie der Reisenden selbst.

„Abteilungen wie Beschaffung und Risikomanagement haben ein umfassendes Verständnis für die Bedeutung von Reisen. Deshalb ist ihnen prinzipiell daran gelegen, Reiseprogramme zu verbessern. Die Reisenden hingegen können dazu beitragen, selbst hochgesteckte Ziele schnell zu erreichen“ erläuterte Greeley Koch, Vizepräsident für Marketing bei HRS. ACTE-Geschäftsführerin Leigh Bochicchio stieß in dasselbe Horn: „Einkäufer wissen, wie vorteilhaft einfache Prozesse sind und können ihr Know-how nun besser adressieren. Das wird ihnen helfen, Führungskräfte für ihre Vorhaben zu gewinnen und von dem Wertschöpfungsbeitrag zu überzeugen, den sie damit leisten.“

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