VDR: „BahnCard, Dienstrad und Pedelec sollten ebenfalls gefördert werden.“

Der vom Bundeskabinett verabschiedete Gesetzentwurf zur Förderung von Elektro-Dienstwagen stößt beim Verband Deutsches Reisemanagement (VDR) auf ein positives Echo. „Unternehmen sind schon lange bereit, nachhaltige Elektro-Autos in ihren Flotten einzusetzen. Bisher war die Nachfrage unter den Mitarbeitern aber überschaubar, weil vielen die 1 %-Versteuerung auf den immer noch hohen Anschaffungspreis von E-Fahrzeugen schlicht zu teuer war“, begrüßt VDR-Präsidiumsmitglied Christoph Carnier die nun vorgesehene Halbierung der Abgaben auf den so genannten geldwerten Vorteil.

Ginge es nach dem VDR, sollte der Bund diesen Fördermechanismus allerdings konsequenter anwenden. Hierzu zählt nicht nur der Vorschlag, die Besteuerung der zwischen Wohn- und Arbeitsort zurückgelegten Kilometer ebenfalls einzubeziehen, sondern auch die Empfehlung, die steuerliche Förderung auf andere nachhaltige Mobilitätslösungen auszuweiten. Carnier: „Wir schlagen der Politik vor, auch die steuerliche Behandlung von dienstlichen BahnCards für Mitarbeiter zu vereinfachen und weitere Mobilitätsalternativen wie zum Beispiel Dienstfahrrad und Pedelec unbedingt einzubeziehen“.